Was macht die Kunst zur Kunst?

Ursprünglich entstand das was wir heute „Kunst“ nennen aus einer existenziellen Notwendigkeit heraus, die in kultischen und spirituellen Zusammenhängen stand und zu ihrer Zeit eher als Handwerk oder Fertigkeit verstanden wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wird Kunst auch im Sinne von Wissen, Erkennen, Erkenntnis und Einsicht und synonym für Philosophie und (Natur-)Wissenschaften verwendet. Etymologisch stammt das Wort Kunst von Können, bzw. von „das was man beherrscht“, Kenntnis, Wissen, Meisterschaft ab.

Macht mein Kunstbegriff Sinn für mich?

Heutzutage scheinen alle Grenzen, die der Kunstbegriff einmal hatte, verschwommen – eine gewisse Beliebigkeit bzgl. der Definition des Begriffs hat Einzug erhalten und daher ist häufig Verwirrung und Unverständnis beim Rezipienten die Folge.
Meiner Ansicht nach sollte Kunst Sinn machen.  Eine Kunst, die nur für sich steht – so wie es heute oft üblich ist – wird zur Kopfgeburt oder zum unbewussten Auswurf von seelischem Wirrwarr.

Sinn durch Mana

Sinn hingegen finden wir im Zusammenhang mit Schönheit, oder Wahrheit. Talent, Kunstfertigkeit und Inspiration, sowie Mana.
Mana ist das Wort der pazifischen Inselvölker für die universelle Lebensenergie – in anderen Kulturen auch Orgon, Prana, Spirit oder Chi genannt. Als wissenschaftlich greifbarer Teil dieser Lebensenergie, die jede irdische Erscheinungsform durchdringt, gelten die Biophotonen.

Mana überall!

Steine, Bäume, Tiere, Menschen und auch von Menschenhand geschaffene Werke haben ein eigenes Mana. Aus den fast vergessenen alten Lehren und traditionellen Systemen geht hervor, dass Menschen sogar über Möglichkeiten verfügen, Dinge gezielt mit Mana aufzuladen. Dazu waren  Kunsthandwerker und Künstler aller Zeiten in der Lage, die ihr persönliches inneres Wachstum gefördert und sich in ihren spirituellen Fähigkeiten gut ausgebildet hatten.

Der kreative Mensch lenkt Mana in seine Kunstwerke

Wenn wir Menschen als begabte Kreatoren im Kleinen den Schöpfungsakt nachahmen und ein Werk kunstfertig und talentiert – zum Beispiel mit unseren Händen – erschaffen, dann fließt natürlich während des Entstehungsprozesses  jede Menge Mana in den geschaffenen Gegenstand. Und wenn der/die Künstler/in dann im besten Sinne mit Hingabe, Achtsamkeit und Kontemplation bei der Sache ist, noch dazu über meisterhafte Fertigkeiten verfügt und inspiriert ist, verstärkt sich diese Kraft.

Lebensenergie strahlt aus

Und genau diese Art von Energie, die in den Gegenstand eingeflossen ist, macht seine Ausstrahlung, seine Faszination aus.
Aber wir kennen  nicht nur die bildende Kunst, sondern auch die darstellenden Künste und die Musik. Da wird die Performance der besonderen Fertigkeit oder Meisterschaft selbst zur Kunst.
Und auch hier wirkt dasselbe Prinzip: was der/die  KünstlerIn an Gedanken, Emotionen, Talenten und vor allem bewusst fokussierter Achtsamkeit  während der Ausübung in die Performance hineingibt, das wird sie auf subtilen Ebenen auch ausstrahlen.

Die Aufgabe des Künstlers, der Künstlerin

Je integrierter und zentrierter also der/die Künstler/in dabei ist – vielleicht ist es im besten Sinne mit einem Zustand tiefer Versenkung, wie während einer Meditation oder eines Gebets zu vergleichen – umso intensiver der Effekt.

Die Aura eines Kunstwerkes

Ein Kunstwerk oder eine künstlerische Darbietung zeichnet sich für mich daher durch die so erreichte einzigartige „Aura“, Ausstrahlung oder einfach die Faszination aus, die von ihm/ihr ausgeht. Ich bin der Ansicht dass diese Ausstrahlung etwas Leben-förderliches sein sollte.

Was sagst Du dazu?

Es würde mich sehr interessieren, was deine Ansicht dazu ist: Interessierst du dich für Kunst und KünstlerInnen? Umgibst du dich gerne mit Kunstgegenständen? Bist Du selber ein/e Künstler/in? Was hat für dich Kunst mit dem Leben zu tun?

Kommentar verfassen